Nach dem „Happy Planet Index 2006“ leben hier die glücklichsten Menschen. Tja, was soll man da noch weiteres sagen.
Vanuatu bedeutet „unser ewiges Land“ und besteht aus etwa 80 Inseln wovon 65 bewohnt sind. Zusammengerechnet erstrecken sie sich auf eine Fläche von ca. 12.200 km². Die 202.600 Einwohner nennen sich Ni-Vanuatu.

Die Hauptstadt heisst Port Villa und fasst 30.000 Menschen. Die grössten Inseln sind Efate mit 915 km², Espiritu Santo (3.677 km²), Malakula, Erramango, Banksund Torres, Pentecote, Ambrym und Tanna (565 km²). Auf den letztgenannten Inseln sowie auf Gaua und Yasur befinden sich aktive Vulkane die vorallem nachts ein schönes Schauspiel zum Besten geben können. Steinerene Monolithen, die alte Tanzstätten markieren, sind auf Gaua zu bewundern. Zeugnisse des früheren polynesischen Lebens, in Form von Felsenschnitzereien und einem Entwässerungssystem, können auf Aneitym besichtigt werden. Auf dieser Insel befindet sich auch die Ruine der ehemals grössten Missionarskirche des Südpazifiks. In der Hauptstadt Port Villa lädt das Kulturzentrum zu einem Besuch ein.
Die Inseln haben neben den historischen Stätten auch einige Naturschönheiten zu bieten. Als Besonderheit sollte hier die Verbreitung von Flughunden und Seekühen erwähnt werden. In der Larmen Bay auf Epi kann man sogar mit Seekühen schwimmen. Naturfreunde kommen auch auf Erromango voll auf ihre Kosten. Dort befinden sich 1.000 Jahre alte Kauribäume. Auf Gaua gibt es einen 10 m hohen Wasserfall und im Nationalpark auf Espiritu Santo besteht die Möglichkeit Schiffswracke anzutauchen.
Wissenswert ist auch die Sitte des Naghol. Das ist eine Art Turmspringen und Bungeejumping in Einem. Meist junge Männer springen von einem wacklig aussehenden selbstgebauten Gerüst mit einer Liane am Fuss. Ursprünglich zur Initiation der jungen Männer oder/und für eine bessere Ernte.